Geld anlegen nach Firmenverkauf

– Ein Ratgeber für die Zeit nach dem Exit

Das Wichtigste in Kürze

Nach einem Unternehmensverkauf ist nicht die Frage nach der momentan „besten Anlage“ entscheidend, sondern die richtige Reihenfolge der Entscheidungen.

Die Strategie: Bevor der Verkaufserlös investiert wird, muss die Struktur stehen: Welcher Teil des Erlöses sichert kurzfristige Bedürfnisse? Welche Ausgaben sind mittelfristig geplant? Erst wenn diese Töpfe definiert und verteilt sind, – gedanklich oder effektiv – sollte die langfristige Strategie ausgearbeitet werden.

Der Konflikt: Rational spielen kurzfristige Wertschwankungen für den langfristigen Vermögenstopf eine untergeordnete Rolle. Emotional sind sie jedoch der grösste Fallstrick, der nicht selten zu teuren Fehlentscheidungen führt.

Der klare Rat vorab:

  • Keine Komplexität als Beruhigungsmittel: Meiden Sie strukturierte Produkte, Zertifikate und undurchsichtige Fonds-Konstrukte. Diese bieten meist nur scheinbare Sicherheit, aber mit Sicherheit erhöhte Kosten, die Ihre Nettorendite langfristig spürbar belastet.
  • Den langfristigen Teil diszipliniert aufbauen: Lassen Sie einen Fachmann, der ohne Interessenkonflikte in Ihrem Auftrag handelt, das Portfolio über eine gewisse Zeit aufbauen. Wer den Markt versteht, weiss: Es lassen sich nicht sofort heute 30 oder mehr hochwertige Aktien finden, die gleichzeitig attraktiv bewertet sind. Eine sofortige Investition ist immer ein Kompromiss zwischen Qualität und Bewertung. Gehen Sie diesen nicht ein.

Unsere Überzeugung: Investitionen – ohne Umwege – direkt in qualitativ hochwertige Aktien und (je nach Risikotoleranz) Anleihen liefern Ihnen langfristig die besten Ergebnisse: transparent, verständlich und ohne das Gefühl, dass vor allem andere an Ihrem Vermögen verdienen.


Geld anlegen nach Unternehmensverkauf durch Vermögensverwaltung

Inhaltsübersicht


Die veränderte Wahrnehmung von Ertrag und Risiko

Solange der Grossteil des Vermögens in der eigenen Firma steckt, tragen Sie als Unternehmer ein hohes Risiko. Es wirkt jedoch vertraut, da Sie gelernt haben, mit diesem Risiko umzugehen und die Firma an sich verändernde Umstände anzupassen.

Mit dem Verkauf ändert sich diese Dynamik schlagartig. Aus dem konzentrierten unternehmerischen Risiko wird ein breit diversifizierbares Finanzvermögen und -wenn man es rational betrachtet – ein Tausch: Vom konzentrierten Einzelinvestment hin zu einem Portfolio aus soliden, defensiv finanzierten Weltmarktführern mit hohen Margen, strukturellem Wachstum und hohen Cashflows. Objektiv betrachtet ist das ein Sicherheitsgewinn: Statt dass Ihr Wohlstand vom Erfolg eines einzelnen Geschäftsmodells, einer Branche oder wenigen Grosskunden abhängt, kann er nun auf den Schultern einiger der solidesten Unternehmen weltweit ruhen, die man am Markt finden kann. Wenn es fachlich korrekt und in Ihrem Sinne umgesetzt wird.

Herausragende Unternehmen findet man nicht alle am selben Tag zu einem gleichermassen attraktiven Einstiegspreis. Dafür braucht es etwas Geduld. Die Schwankungen der Märkte sorgen jedoch dafür, dass sich auch die hochwertigsten Unternehmen immer wieder zu guten Kursen kaufen lassen.

Was es dafür braucht, sind neben Ruhe und Geduld auch das notwendige Fachwissen und die Disziplin, sich an zentrale Anlageregeln zu halten. Genau diese einfachen, aber doch so entscheidenden Grundlagen ermöglichen es, den langfristigen Anlagetopf Schritt für Schritt mit qualitativ hochwertigen Unternehmen zu füllen – zu Preisen, die auch unter konservativen Annahmen eine langfristig attraktive Rendite erwarten lassen und die Sie auch in einer privaten Unternehmenstransaktion gerne bereit wären zu bezahlen.

In der Realität werden Geduld und Disziplin oft zur ersten Probe. Der Wechsel vom Unternehmer zum Investor erzeugt ein psychologisches Spannungsfeld, das zu teuren Schnellschüssen verleiten kann. Die wichtigste Regel in dieser Phase: Schalten Sie den Lärm aus. Lassen Sie sich weder von der Angst treiben, bei steigenden Märkten „den Zug zu verpassen“, noch von Beratern drängen, die Ihnen erklären, dass jetzt der optimale Einstiegszeitpunkt sei. Markt-Timing ist selten ein guter Ratgeber – Zeitdruck ist es nie.

Sika Industrieunternehmen, Roboter

Typische Fehler nach dem Exit (und warum sie so teuer sind)

Aktionismus statt Strategie

Ein verbreiteter Fehler ist der Drang, das Geld sofort arbeiten lassen zu müssen. Die Untätigkeit auf dem Konto wird als Opportunitätskosten empfunden. Das Resultat sind überhastete Allokationen ohne klare Zielarchitektur und zufällige Einstandskurse. Doch beim Investieren gibt es für den Einstandspreis keine zweite Chance. Es geht darum, das Fundament so zu legen, dass es dauerhaft trägt. Nur wer diszipliniert startet und Bewertungen ernst nimmt, stellt sicher, dass die Zeit von Beginn an für den Anleger arbeitet.

Die Produkt-Falle (Komplexität als Beruhigungsmittel)

Die Antwort der Finanzindustrie beinhaltet häufig strukturierte Lösungen: Kapitalgarantien, Themenfonds, Hedgefonds, liquid Private Equity oder Zertifikate, die oft mit dem Argument besonderer Exklusivität oder definierter „Zielrenditen“ angeboten werden. Diese Produkte adressieren gezielt das Sicherheitsbedürfnis und finden häufig ihren Einsatz in Vermögensverwaltungsmandaten. Technisch betrachtet basieren diese meist auf Aktien und Anleihen. Durch die zusätzliche „Verpackung“ entstehen weitere Kostenschichten, die Ihre Nettorendite schmälern und eine Komplexität, die den direkten Durchblick auf die tatsächlichen Risiken erschwert.

Schein-Diversifikation ohne Qualitätsfilter

Das Mantra, möglichst ‚breit zu streuen‘, führt zwangsläufig dazu, dass man als Anleger den gesamten Markt kauft – also auch stark verschuldete, unprofitable und strukturell schwache Firmen. Als Unternehmer würden Sie operativ eher auf Firmen verzichten, die hohe Schulden haben und Verluste schreiben. Warum sollten Sie sich solche Risiken dann über das Vehikel eines Fonds oder ETFs in Ihr Privatvermögen holen? Wahre Sicherheit entsteht nicht durch maximale Streuung in die Mittelmässigkeit, sondern durch eine fokussierte Diversifikation in die besten Möglichkeiten: Zuverlässige, krisenerprobte Marktführer, die diverse Wirtschaftszyklen gemeistert haben und bei denen Sie jederzeit genau wissen, woran Sie beteiligt sind.

Struktur vor Produkt: Das 3-Säulen-Modell

Wie vermeiden Sie weitere und eher typische Anlegerfehler in der Praxis? Die Lösung liegt in einer sauberen Architektur des Vermögens. Bevor der erste Franken oder Euro investiert wird, sollte das Vermögen strikt nach seiner Funktion aufgeteilt werden:

1. Das Liquiditätspolster: der erste Teil des Kapitals dient dazu, Ihren Lebensstandard und Ihre Handlungsfähigkeit für die nächsten Jahre zu sichern – völlig unabhängig davon, was an den Börsen passiert. Dieses Geld liegt in Liquidität und kurzlaufenden Anleihen mit guter Bonität. Es ist der psychologische Anker, der verhindert, dass Sie in einer schwachen Marktphase Aktien unter Wert verkaufen müssen, weil Sie Kapital benötigen.

2. Das Gestaltungsvermögen: hier parken Sie Kapital für die Dinge, die in absehbarer Zeit anstehen können: Immobilienwünsche, geplante Schenkungen an die Kinder oder neue unternehmerische Beteiligungen.

3. Das langfristige Wachstumsvermögen: erst wenn die ersten beiden Anlageblöcke gedeckt sind, ist der Rest des Vermögens „frei“. Da Sie wissen, dass Sie dieses Kapital in den nächsten Jahren nicht benötigen, können Sie hier kurzfristige Schwankungen der Märkte einfacher ignorieren und sich auf den realen Erhalt, und – je nach Risikotoleranz – dem realen Vermögenszuwachs der Kaufkraft konzentrieren.

Warum diese Trennung so wichtig ist: Manche Anleger scheitern, weil sie Geld, das sie eigentlich in vier Jahren für ein Haus brauchen, in den Aktienmarkt investieren, um „noch etwas Rendite mitzunehmen“. Wenn die Märkte dann korrigieren, werden aus Buchverlusten reale Verluste. Die 3-Säulen-Logik reduziert das Risiko, aus Liquiditätsdruck zu falschen Zeitpunkten verkaufen zu müssen, enorm.


Kriterien für die Titelauswahl des Wachstumsvermögens

Die langfristige Säule sollte zumindest dem realen Erhalt, aber besser – je nach Akzeptanz von kurzfristigen Wertschwankungen – dem Wachstum Ihrer Kaufkraft dienen.

Aktien sollten hierbei nicht als schwankende Wertpapiere betrachtet werden, sondern als das, was sie wirklich sind: Beteiligungen an echten Unternehmen.

Ein solider Auswahlprozess sollte unseres Erachtens einer strikten Logik folgen. Investieren ist Mathematik und kein Bauchgefühl.

Ein zentrales Kriterium für hochwertige Unternehmen ist finanzielle Stabilität. In der praktischen Umsetzung heisst das: Wir meiden Geschäftsmodelle, die nur dank dauerhaft günstiger Kredite tragfähig sind, und fokussieren uns auf robuste Bilanzen mit niedriger Verschuldung und starken Cashflows. Das ist einer der wichtigsten Risikopuffer: In Rezessionen oder bei steigenden Zinsen können solche Unternehmen investieren, Aktien zurückkaufen, Schulden tilgen oder Wettbewerber übernehmen – während schwächer finanzierte Konkurrenten oft an Refinanzierungsproblemen Boden verlieren.

Doch selbst das beste Unternehmen ist kein gutes Investment, wenn der Einstiegspreis zu hoch ist. Deshalb gehört eine strikte Bewertungsdisziplin zu den zentralen Grundlagen. Wir zahlen keine „Story-Preise“ für Zukunftshoffnungen. Wir kaufen, wenn die Bewertung in einem vernünftigen Verhältnis zu den erwirtschafteten Erträgen steht. Die Rendite liegt im Einkauf – und der Markt sorgt dafür, dass Unternehmen immer wieder zu ihrem inneren Wert zurückfinden, auch wenn Preis und Wert zwischenzeitlich auseinanderdriften.

In der Umsetzung führt diese Selektion zu einem Portfolio von typischerweise 25 bis 35 Einzelaktien, je nach Bedarf kombiniert mit Anleihen. Diese Grösse ist kein Zufall, sondern hat System: Das Portfolio ist breit genug diversifiziert, um Einzelrisiken wirksam abzufedern, aber kompakt genug, um sich auf die wirklich hochwertigen Firmen konzentrieren zu können. Sie besitzen keinen anonymen Index, sondern eine handverlesene Sammlung der besten Geschäftsmodelle, über verschiedene Länder und Branchen hinweg.


Der Lackmus-Test: Wie Sie eine Offerte prüfen

Wenn Sie Angebote von Banken oder Vermögensverwaltern vergleichen, lohnt sich der Blick hinter die Broschüre. Wenden Sie hierbei dieselbe kaufmännische Sorgfalt an wie bei einer operativen Investition. Im Kern geht es darum, die Anreizstrukturen zu verstehen: Wer verdient woran und welche Kosten trage ich insgesamt?

Oft ist die ausgewiesene Verwaltungsgebühr nur ein Teil der gesamten Kosten, die anfallen können. Weitere Kostenebenen befinden sich häufig in eingesetzten Produkten – etwa in der laufenden Gebühr (TER) von Zielfonds oder in den Margen strukturierter Produkte. Addieren Sie konsequent alle Ebenen: Verwaltung, Depotführung, Produktkosten und Transaktionsgebühren. Die Gesamtsumme zeigt, was Ihr Vermögen erwirtschaften muss, um überhaupt den Kontostand zu sichern.

Ebenfalls sind Transparenz und Verständlichkeit starke Währungen für Ihre Sicherheit. Akzeptieren Sie keine „Black Box“. Sie sollten jede Position in Ihrem Depot verstehen können, ohne einen Prospekt studieren zu müssen. Transparenz und einfache Verständlichkeit geben Ihnen in ungemütlichen Marktphasen Ruhe und Gelassenheit, die Sie in dieser Zeit benötigen, um möglichst ruhig schlafen zu können. Wenn Sie ein Produkt nicht auf Anhieb verstehen können, liegt das nicht an mangelndem Finanzwissen!

Als Daumenregel gilt: Wenn eine Offerte die Fragen nach Kosten, Inhalt und Transparenz nicht einfach und verständlich beantworten kann, ist das Produkt meist nicht für Sie optimiert, sondern für den Anbieter.


Die Frage nach dem Partner: Delegation als bewusste Strategie

Natürlich traut man sich als erfolgreicher Unternehmer zu, das Vermögen selbst zu steuern. Die entscheidende Frage nach dem Exit ist jedoch nicht die der Kompetenz, sondern die der Opportunitätskosten: Ist die tägliche Überwachung von Märkten, Geschäftsberichten und Bewertungen wirklich die beste Nutzung Ihrer neu gewonnenen Zeit?

Ein unabhängiger Vermögensverwalter agiert hierbei nicht als Vormund, sondern als spezialisierter Sparringspartner. Der Wert dieser Zusammenarbeit zeigt sich besonders in drei Dimensionen:

Erstens in der Interessenwahrung. Wer eine wirklich produktfreie Lösung sucht, benötigt einen Partner, der konsequent auf der Seite des Kunden sitzt. Wer keine eigenen Produkte vertreibt und keine Retrozessionen vereinnahmt, ist in seinem Urteil unverfälscht: Wir kaufen Qualität, weil sie überzeugt, nicht weil sie vertrieben werden muss und investieren unser eigenes Kapital in dieselben Titel mit derselben Bewertungslogik. Wir investieren wie ein eigenes Family Office, nicht wie eine Produktplattform.

Zweitens in der Handwerks-Disziplin. Die systematische Prüfung von Cashflows, Kapitalrenditen und fairen Bewertungen ist ein Vollzeit-Job. Wir nehmen Ihnen diese analytische Kernarbeit ab und stellen sicher, dass Kaufentscheidungen auf Fakten basieren, nicht auf Schlagzeilen.

Drittens – und das ist oft der wichtigste Punkt – fungieren wir als rationales Korrektiv. In Krisenzeiten, wenn die Märkte emotional reagieren, ist ein externer, nüchterner Blick oft das, was vor Verhaltensfehlern schützt. Wir helfen Ihnen, die Komplexität aus Liquidität, familiären Wünschen und langfristiger Struktur zu koordinieren, damit Sie sich auf das konzentrieren können, wofür Sie das Unternehmen eigentlich verkauft haben.


Bei Bedarf: sachliche Standortbestimmung

Wir freuen uns auf Ihre Fragen in diesem Zusammenhang. Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns über unsere Kontaktseite,

Kontakt für ein unverbindliches Gespräch.

oder senden Sie mir eine E-Mail an: heissenberger@h-vv.ch


FAQ – Häufige Fragen im Zusammenhang mit der Geldanlage nach einem Unternehmensverkauf

Wie lege ich Geld nach einem Firmenverkauf sinnvoll an?

Mit Struktur statt Aktionismus: Sicherheitslinie, Gestaltungsvermögen und Wachstumsvermögen definieren. Danach das Wachstumsvermögen gestaffelt über 12–24 Monate in Tranchen in ein Qualitätsportfolio aufbauen – mit klaren Regeln.

Wie viel Liquidität sollte man nach dem Exit halten?

Nicht in Quoten denken, sondern in Beträgen. Entscheidend ist, was in den nächsten 36 Monaten sicher verfügbar sein muss (Lebensstandard, Steuern, Projekte). Dieser Betrag bleibt defensiv und liquide; der Rest kann langfristig arbeiten.

Sollte ich nach dem Exit sofort investieren?

Meist ist „sofort alles investieren“ unnötig riskant. Besser ist ein definierter Tranche-Plan (z. B. 12–24 Monate), kombiniert mit Bewertungsdisziplin. So reduzieren Sie Timing-Risiko, ohne ewig in Cash zu verharren.

Sind ETFs nicht die einfachste Lösung?

ETFs sind einfach, aber nicht automatisch passend. Sie kaufen damit den ganzen Markt – inklusive Firmen, die Sie als Unternehmer operativ nie besitzen würden. Ein fokussiertes Qualitätsportfolio kann transparenter und kontrollierbarer sein, erfordert aber echte Auswahl- und Bewertungsarbeit.

Warum sind strukturierte Produkte nach dem Exit oft problematisch?

Weil sie häufig teuer, intransparent und psychologisch „beruhigend“ konstruiert sind, ohne das reale Risiko proportional zu senken. Viele Mandanten erkennen den Preis der scheinbaren Sicherheit erst Jahre später.

Wie viele Aktienpositionen sind sinnvoll?

So viele, dass Diversifikation erreicht wird – aber so wenige, dass jede Position verstanden und überprüft werden kann. In der Praxis sind 25–35 hochwertige Titel oft ein guter Rahmen.

Was ist der grösste psychologische Fehler nach dem Exit?

Kontrollverlust mit Aktivität zu bekämpfen: zu viel Handeln, zu kurze Horizonte, prozyklische Entscheidungen. Ein schriftlicher Plan und eine Sicherheitslinie sind die besten Gegenmittel.

Wie erkenne ich, ob mein Portfolio wirklich „Qualität“ enthält?

Schauen Sie auf Cashflows, Bilanz, Kapitalrenditen, Preissetzungsmacht und Reinvestitionsfähigkeit – und ob die Bewertung rational ist. „Qualität“ ist kein Label, sondern messbar.

Was ist wichtiger: Asset Allocation oder Titelauswahl?

Beides zählt. Nach dem Exit entscheidet die Struktur (Sicherheitslinie/Gestaltung/Wachstum) oft über die Durchhaltefähigkeit. Innerhalb des Wachstumsvermögens entscheidet dann die Qualität und Bewertung der Titel über das Ergebnis.

Kann ein Vermögensverwalter Volatilität verhindern?

Nein. Seriöse Arbeit bedeutet nicht „keine Schwankungen“, sondern bessere Risikostruktur, weniger Fehlentscheidungen und höhere Wahrscheinlichkeit, dass das Vermögen real erhalten und vermehrt wird.

Über den Autor:

Björn Heissenberger, Gründer der Heissenberger Vermögensverwaltung AG (Zürich), begleitet vermögende Anleger mit einem produktfreien Portfolio aus qualitativ hochwertigen Direktanlagen. Seine Einschätzungen zum Finanzmarkt finden Sie regelmässig in führenden Wirtschaftsmedien wie FAZ, Handelsblatt, NZZ und Finanz und Wirtschaft.

Im Folgenden finden Sie dokumentierte Beispiele, wie wir Risiken und Chancen jeweils vor dem Ereignis eingeordnet und darauf reagiert haben.

Björn Heissenberger
Björn Heissenberger